Aufträge treffen fragmentiert über E-Mail, PDF, Telefon und Kundenportale ein – manuelles Abtippen kostet Zeit und erzeugt Fehler.
Ständige «Wo ist meine Sendung?»-Anfragen binden Disposition und Kundendienst.
TMS, ERP, Lagerverwaltung, Telematik und Kundensysteme sprechen selten dieselbe Sprache – Daten werden mehrfach erfasst.
Dünne Margen und Fahrer- sowie Personalengpässe lassen kaum Spielraum für administrativen Aufwand.
Mehrsprachige Kundschaft und grenzüberschreitender Verkehr (DE/FR/IT plus EU) vervielfachen die Kommunikationslast.
Spitzenvolumen und zeitkritische Zeitfenster machen manuelle Prozesse fehleranfällig.
Wo KI ansetzt
Automatisierte Auftragserfassung
Mit AI Automation lassen sich Aufträge aus E-Mails, PDF-Lieferscheinen und Formularen auslesen, strukturieren und direkt ins TMS oder ERP übergeben. Typischerweise werden Absender, Adressen, Positionen und Termine erkannt und zur Kontrolle vorgelegt, statt Zeile für Zeile abgetippt zu werden.
Statusauskünfte rund um die Uhr
Ein AI Phone Assistant beantwortet wiederkehrende «Wo ist meine Sendung?»-Anfragen am Telefon oder im Chat – auf Deutsch, Französisch und Italienisch. Er zieht den Status typischerweise aus dem verbundenen System und leitet komplexe Fälle sauber an die Disposition weiter.
Verbundene Systeme statt Doppelerfassung
AI Integrations verbinden Disposition, Lager, Telematik und Kundensysteme, sodass Sendungsdaten einmal entstehen und überall aktuell sind. So entfällt die mehrfache Erfassung, und Statusänderungen werden beispielsweise automatisch an die Kundschaft zurückgespielt.
Dokumente prüfen und Abweichungen melden
Mit AI Automation lassen sich Lieferscheine, Auftragsbestätigungen und Rechnungen abgleichen. Weichen Mengen, Adressen oder Termine ab, wird der Fall typischerweise markiert und einer Person vorgelegt – statt still im Tagesgeschäft unterzugehen.
Illustrative Einsatzbeispiele
Die folgenden Beispiele zeigen typische Ausgangslagen in der Logistik und im Transport. Sie sind illustrativ und beschreiben, wie eine Lösung aussehen kann – nicht gemessene Ergebnisse bei einem bestimmten Unternehmen.
Ein Speditionsbetrieb erhält Aufträge als PDF-Anhang. Die KI liest sie aus und legt sie zur Freigabe im TMS an – die Disposition prüft statt tippt.
Endkunden fragen abends und am Wochenende nach dem Lieferstatus. Der Telefon- und Chat-Assistent gibt auf DE/FR/IT Auskunft und eskaliert nur echte Ausnahmen.
Zwischen Onlineshop, ERP und Lager werden Bestell- und Sendungsdaten heute doppelt erfasst. Eine Integration lässt die Daten einmalig fliessen.
So gehen wir vor
Wir starten mit einem konkreten, häufigen Vorgang – etwa der Auftragserfassung – und automatisieren ihn Schritt für Schritt entlang Ihrer bestehenden Systeme. Kein Grossprojekt, sondern ein klar abgegrenzter erster Anwendungsfall, der sich im Alltag bewährt und danach erweitert wird.
Daten bleiben in der Schweiz oder in geeigneten Regionen; die Verarbeitung richtet sich nach revDSG/nFADP, bei Bedarf mit Blick auf den EDÖB.
Der Mensch behält die Kontrolle: Bei Unsicherheit legt die KI den Fall vor, statt eigenständig zu entscheiden.
Mehrsprachigkeit von Anfang an: Deutsch, Französisch und Italienisch werden gemeinsam berücksichtigt.
Nein. Wir setzen auf Ihren bestehenden Systemen auf. Die KI liest, ergänzt und verbindet Daten über Schnittstellen, statt Ihre Software abzulösen. Ziel ist, vorhandene Werkzeuge besser zusammenspielen zu lassen.
Wie zuverlässig erkennt die KI Aufträge aus PDF und E-Mail?
Die Erkennung ist in der Regel hoch, aber nie als fehlerfrei zu betrachten. Deshalb legt die KI erkannte Aufträge zur Freigabe vor und markiert unsichere Felder. Ihr Team prüft im Zweifel, statt jeden Auftrag von Grund auf zu erfassen.
Kann der Telefonassistent wirklich auf Deutsch, Französisch und Italienisch antworten?
Ja. Der Assistent ist auf die Schweizer Mehrsprachigkeit ausgelegt und wechselt je nach anrufender Person die Sprache. Für komplexe Anliegen übergibt er strukturiert an Ihr Team, statt zu raten.
Was passiert mit unseren Sendungs- und Kundendaten?
Die Verarbeitung richtet sich nach dem revDSG/nFADP. Daten bleiben nach Möglichkeit in der Schweiz oder in geeigneten Regionen, Zugriffe werden geregelt und dokumentiert. Wir klären Datenschutzfragen vor der Umsetzung gemeinsam mit Ihnen.
Wie schnell ist ein erster Anwendungsfall einsatzbereit?
Das hängt von Ihren Systemen und Datenquellen ab. Wir beginnen bewusst klein mit einem klar abgegrenzten Vorgang, damit Sie den Nutzen früh im Alltag sehen und danach entscheiden, was als Nächstes automatisiert wird.
Ersetzt die KI unsere Disponentinnen und Disponenten?
Nein. Sie übernimmt wiederkehrende, zeitraubende Routine – Abtippen, Standardauskünfte, Datenabgleich – und gibt Ihrem Team Zeit für Ausnahmen, Kundenbeziehungen und Entscheidungen, die Erfahrung verlangen.
KI für Ihre Branche – konkret
In einem kurzen Gespräch zeigen wir, welcher Baustein in Ihrer Branche den grössten Unterschied macht.